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Der NVL vertritt die
Interessen von rund
130 Lohnsteuerhilfe-
vereinen, 6.000
Beratungsstellen,
mehr als 1,7 Millionen
Arbeitnehmern.

Aktuelle Meldungen

  • NVL-Verbandstag zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens

    Nachdem der Bundestag am 12. Mai 2016 das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens...

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  • Anhörung des Finanzausschusses zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens

    Am Mittwoch, den 13. April 2016 führte der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages eine...

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  • Anhörung des Finanzausschusses zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens

    Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat für den 13. April 2016 eine Anhörung zum...

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Nachdem der Bundestag am 12. Mai 2016 das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens beschlossen hat, beschäftigt sich der diesjährige NVL-Verbandstag am 2. Juli 2016 im Haus der Bundespressekonferenz - Berlin - Schiffbauerdamm 40  - mit den Folgen für die Beratungspraxis.

Die Finanzverwaltung kann nach den gesetzlichen Änderungen Steuererklärungen vollautomatisiert bearbeiten und elektronische Steuerbescheide verschicken. Grundlage ist ein elektronisches Risikomanagement-System. Das Gesetz enthält  außerdem längere Abgabefristen, Verschärfungen beim Verspätungszuschlag, neue Korrekturmöglichkeiten für Steuerbescheide und eine Reihe weiterer Änderungen.

Auf der Pressekonferenz zu Beginn des Verbandstages erläutert der NVL-Geschäftsführer Uwe Rauhöft wichtige Änderungen und deren Praxisfolgen.

Auf dem Verbandstag wird der Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Dr. Michel Meister, zur aktuellen Steuerpolitik vortragen. Es folgen eine Podiumsdiskussion mit wichtigen Finanzpolitikern im Deutschen Bundestag zur „Modernisierung des Besteuerungsverfahrens“ sowie Fachvorträge ausgewiesener Steuerexperten.

 

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Am Mittwoch, den 13. April 2016 führte der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung zum Gesetz zur „Modernisierung des Besteuerungsverfahrens“ durch. Der NVL war als Sachverständiger geladen. Verbandsgeschäftsführer Uwe Rauhöft erläuterte auf Anfrage des Berichterstatters der SPD-Bundestagsfraktion Kritikpunkte zum vorgesehenen obligatorischen Verspätungszuschlag und dessen Mindesthöhe. Weitere Änderungsvorschläge betreffen das Regelungspaket der Fristen, insbesondere im Zusammenhang mit zufallsbasierter Vorabanforderung von Steuererklärungen. Ein Schwerpunkt der Anhörung richtete sich auf die Änderungen zum Untersuchungsgrundsatz, bei dem zukünftig Fallgruppen mit speziellen Festlegungen zulässig sein und Merkmale wie allgemeine Erfahrung, Wirtschaftlichkeits- und Zweckmäßigkeitsgrundsätze gesetzlich verankert werden sollen. Die befragten Sachverständigen äußerten Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Regelungen.

Der NVL hatte im Vorfeld eine ausführliche schriftliche Stellungnahme sowie eine weitere Stellungnahme zum Fristen-Regelungspaket gemeinsam mit den Verbänden Deutscher Steuerberaterverband und Bundesverband der Lohnsteuervereine eingereicht.

 

Zur Stellungnahme des NVL's

gemeinsame Stellungnahme von BDL, DStV und NVL

Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat für den 13. April 2016 eine Anhörung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur „Modernisierung des Besteuerungsverfahrens“ beschlossen. Der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine wurde als Sachverständiger benannt. Der vorgesehene stärkere IT-Einsatz betrifft erheblich das Massenverfahren der Besteuerung von Arbeitnehmern und Rentnern. Der NVL hat deshalb die Möglichkeit einer vorherigen schriftlichen Stellungnahme wahrgenommen.

Zur Stellungnahme des Verbandes

Die Auswirkungen der gesetzlichen Änderungen auf die Beratungsabläufe sind auch Thema des diesjährigen Verbandstages am 2. Juni 2016.

Einladung

Am 7. März 2016 fanden sich die Mitglieder des NVL- Arbeitskreises Steuern zu ihrer Frühjahrstagung im hessischen Bensheim zur Aktualisierung des Steuerkonzeptes des Verbandes zusammen. Fachleute aus den Steuerabteilungen der Mitgliedsvereine und Vorstandsmitglieder erörterten die Veränderungen im Arbeitnehmer-Steuerrecht für die anstehende, nunmehr bereits siebente Auflage des NVL-Steuerkonzeptes.

Auf der diesjährigen Sitzung standen die Herausforderungen aus der Gesetzgebung zur „Modernisierung des Besteuerungsverfahrens“ im Vordergrund. Hierbei ging es um Grundsätze des Steuervollzugs, des Datenschutzes und der Transparenz der Besteuerung. Des Weiteren besprachen die Teilnehmer Verbandspositionen zur Entlastung von Familien und Arbeitnehmern, zur konsequenten Berücksichtigung des objektiven und subjektiven Nettoprinzips und zur Vereinfachung bestehender Regelungen.

Die Neuauflage des Steuerkonzepts wird anlässlich des NVL-Verbandstages am 2. Juni 2016 veröffentlicht werden. Das Steuerkonzept stellt steuerpolitischen Grundsätze des Verbandes dar und bringt Vorschläge zur praxisnahen und sachgerechten Weiterentwicklung, des Steuerrechts für Arbeitnehmer, Familien und Ruheständler.

Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Reform der Investmentbesteuerung veröffentlicht. Der Entwurf sieht zahlreiche Neuregelungen für Publikumsfonds vor. So sollen Privatanleger zukünftig eine jährliche Vorab-Pauschale versteuern, die bei der Veräußerung anzurechnen ist. Der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine e.V. begrüßt das Vorhaben, die bisher sehr komplizierte Investmentbesteuerung neu zu regeln. Verschiedenen Details besteht nach Auffassung des Verbandes jedoch noch Handlungsbedarf.

Zum Jahresbeginn 2016 sind zahlreiche steuerliche Änderungen in Kraft getreten. Der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine e. V. (NVL) hat die wichtigsten Änderungen zusammengestellt.

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